Um den Aufbau von Datenschnittstellen zu skalieren, führte QPLIX sein eigenes, einheitliches Transaktionsformat ein: Q-JSON. Die QPLIX Wealth Management Software konsolidiert alle liquiden und illiquiden Anlageklassen, einschließlich aller Daten zu Wertpapiertransaktionen. Kunden arbeiten typischerweise mit mehreren Banken zusammen, von denen jede ihr eigenes Datenformat besitzt. Diese Heterogenität führt zu einer hohen Komplexität. Einfach ausgedrückt: Bisher musste für jede Bankverbindung zu QPLIX eine dedizierte Softwareschnittstelle programmiert und gewartet werden.
Ein Schlüsselelement ist ein hoher Grad an Standardisierung. Zu diesem Zweck führte QPLIX sein eigenes einheitliches Transaktionsformat ein: Q-JSON, die hauseigene Variante des Datenaustauschformats JSON (JavaScript Object Notation). Dieses schlanke Format ist sowohl für Menschen als auch für Maschinen einfach zu lesen und zu schreiben. JSON ist so etwas wie die Lingua franca in der Welt der Datenbanken.
Unabhängig davon, welches Format die Bank liefert, werden die Daten immer zuerst in das Q-JSON-Format übertragen, bevor sie in das QPLIX-System eingespeist werden. Die einheitliche Verarbeitung aller gängigen Anlageklassen wie Aktien, Anleihen und Derivate sichert eine hohe Verarbeitungsqualität.
Ein weiteres Merkmal des Q-JSON-Formats ist der hohe Grad an Individualität bei der Verarbeitung von Geldtransaktionen (Cash Transactions). Einzelne Kontobewegungen können mit der QPLIX-Q Software Verrechnungs- und Steuerkonten zugewiesen werden, sodass selbst komplexe Steuerbuchungen abgebildet werden können. Wenn der Kunde die Transaktionen nach der automatischen Verarbeitung mit dem PDF-Dokument abgleichen möchte, können auch die Abrechnungsdokumente automatisch importiert und mit den Transaktionen verknüpft werden.
Werfen wir einen Blick darauf, wie die verschiedenen Bankdaten vereinheitlicht werden: Im Grunde handelt es sich um eine Übersetzung der „Banksprache“ in Q-JSON. Die Übersetzung erfolgt durch ein kleines Stück Software, ein sogenanntes Skript. Die Struktur und Programmiersprache solcher Skripte sind so einfach gehalten, dass sie sogar von Mitarbeitern mit betriebswirtschaftlichem Hintergrund erstellt werden können. Auf diese Weise arbeiten die Finanzexperten direkt an der Technologie.